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Mara Maria Möritz wurde 1996 in Augsburg geboren. Dort erhielt die junge Sopranistin ersten Klavier- und Gesangsunterricht. In ihrer Jugend nahm sie einige Jahre Unterricht bei Carmen Hanganu. Bereits in Ihrer Schulzeit durfte Mara Maria Preise entgegennehmen und zog als Engelsstimme mit Enrico de Paruta durch Konzertsäle und Fernsehstudios. Mit 15 Jahren besuchte sie die Bayerische Singakademie – eine Begabtenförderung des Freistaates Bayern. Ihr musikalischer Weg führte sie auf direktem Wege weiter an die Hochschule für Musik Nürnberg, an der sie bei bei Prof. Susanne Kelling ihr Bachelorstudium mit Bestnote abschloss. Wichtige Impulse erhielt sie in Meisterkursen unter anderem mit Sibylla Rubens im Rahmen des Oberstdorfer Musiksommers, Robert Gambill, Marie Paule-Hallard, Sarah Maria Sun, Dame Felicity Lott beim Richard-Strauss-Festival Garmisch-Patenkirchen oder Christiane Iven.

Mara Maria steht seit ihrem achten Lebensjahr auf der Bühne. Mit der Arie der Despina „Una donna a quindic’anni“- ein Mädchen von fünfzehn Jahren – trat sie als Zehnjährige erstmals solistisch auf. So ist die junge Sängerin von Kindesbeinen an in die klassische Musik und Oper hineingewachsen.

Im Sommer 2018 war Mara Maria Möritz Stipendiatin der „Accademia Europa di Firenze“. Knapp einen Monat lernte sie dort die italienische Sprache und Kultur kennen und hatte Unterricht am Conservatorio di Musica „Luigi Cherubini“ bei Mario de Lisi.

Die Sopranistin ist des Öfteren im Gasteig und Künstlerhaus München, dem Theater Amberg, im Schauspielhaus oder der Meistersingerhalle Nürnberg, dem goldenen Saal und im Theater Augsburg und zahlreichen weiteren Kulturstätten in Deutschland zu hören. Internationale Konzerttätigkeiten führten sie nach Venedig, Florenz, Luxemburg, Innsbruck, Prag und Buenos Aires.

Mara Maria wirkte bei den Augsburger Brecht-Festspielen und dem Richard-Strauß-Festival Garmisch-Patenkrichen mit und war beim Festival Alte Musik in Nürnberg in „Jephta“ u.a. als Engel zu sehen und zu hören. Darüber hinaus reicht ihr konzertantes Repertoire von Bachs Johannespassion bis hin zu Strauss‘ Ariadne auf Naxos (Najade).

Als Hexe zauberte sie im Kindertheater „Merle“ (UA von Maximilian Zimmermann) der statt.oper München.

Ihre erste Titelpartie sang sie unter musikalischer Leitung von Alexandra Köhler und dem Ensemble VoiceConnexion als Rose in „Der Rose Pilgerfahrt“ von R. Schumann.

In ihrem Operettendebüt war die Sopranistin als Ida in J. Strauss Fledermaus beim 25-jährigen Jubiläum der Coburger Sommeroperette zu sehen.

In Paul Linckes Berliner Operette „Frau Luna“ unter musikalischer Leitung von Prof. G.J. Rumstadt und Regie von Ulrich Proschka brachte sie eine Frau Luna auf die Bühne, die ebenso „wunderbar berechnend wie von Gefühlen übermannt war“ (U. Proschka), auf die Bühne.

In einer Uraufführung von Macbeth (Musik: A. Mathewsen/Text: A. Rausch) zum 100. Jahrestag des 1. Weltkrieges schlüpfte Mara Maria in die Rolle der Showmasterin und ersten Hexe.

Ihr Mozart-Debüt gab sie als „Papagena“ in Mozarts Zauberflöte. 

Als Euridike oder Euridice übernahm sie in gleich zwei Opern und Operetten die Hauptrolle: In W. Glucks „Orfeo“ und in J. Offenbachs „Orpheus in der Unterwelt“. 

Im Staatstheater Nürnberg übernahm Sie im Mai 2019 die Hauptrolle der Testleiterin in Enno Poppes IQ.

Große Leidenschaft erklingt bei Mara Maria Möritz auch im Lied. In Patrik Hévr (Prag) hat sie einen Duopartner mit großem Einfühlungsvermögen und Musikalität an ihrer Seite. Ihr gemeinsames Repertoire reicht von Beethoven bis Bernstein. Das Duo setzt sich intensiv mit zeitgenössischer Literatur auseinander. Zusammen präsentieren sie sich in zahlreichen Konzerten charmant und gefühlvoll.

Gemeinsam gewannen sie Preise beim Internationalen Wettbewerb des Liedes des 20. und 21. Jahrhunderts in Karlsruhe und dem 3. International C&W Competition.

Mara Maria ist außerdem Preisträgerin des Gesangswettbewerbes der Gesellschaft der Förderer der Hochschule für Musik Nürnberg e.V. 2019 und des Ideenwettbewerbes „Kurzschlusskreationen“ des LEONARDO Zentrums für Kreativität und Innovation.

Zu ihrem Stipendium der Accademia di Europa Firenze und dem Richard-Wagner-Verband Nürnberg ist Mara Maria Möritz Deutschlandstipendiatin und nimmt als Bovicelli-Stipendiatin am Förderprogramm der Musikakademie Schloss Weißenbrunn teil.

Neben ihrer Solisten-Tätigkeit arbeitet Mara Maria unter anderem als Projektmanagerin zum Beispiel für die Beethoven-Gesellschaft Bonn, koordiniert und vor allem kreiert aber auch ihre eigenen Projekte. Ihre Konzepte bedienen sich aller schönen Künste aber auch verschiedener Wissenschaften und Technik und zeichnen sich durch intensive Dramaturgie und gesellschaftsrelevante und aktuelle Themen aus. Besonderes Augenmerk legt die Künstlerin auf die Verbreitung zeitgenössischer Kunst. 

Ausbildung,Tätigkeiten und Projekte in der Übersicht

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