Ariadne auf Naxos – R. Strauss
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Ariadne auf Naxos – R. Strauss

18. Juli 2019 18:30 - 20:30

Kostenlos

Am 18.07. verkörpert Mara Maria Möritz Najade in Richard Strauss Meisterwerk „Ariadne auf Naxos“.

Die Oper findet konzertant im Anschluss an die Offenlegung eines noch unbekannten Briefes Richard Strauss statt.

Ariadne auf Naxos (op. 60) ist eine Oper von Richard Strauss. Das Libretto stammt von Hugo von Hofmannsthal. Die erste Fassung (TrV 228) war als Abschluss einer Aufführung von Molières Der Bürger als Edelmann vorgesehen. In dieser Form wurde sie am 25. Oktober 1912 im Stuttgarter Hoftheater uraufgeführt. Anschließend ersetzten Hofmannsthal und Strauss Molières Komödie durch ein neues „Vorspiel“. Die Uraufführung dieser zweiten Fassung (TrV 228a) fand am 4. Oktober 1916 in der Wiener Hofoper statt.

Handlung

Die Rahmenhandlung der ersten Fassung (ohne Vorspiel) spielt im Haus eines reichen Mannes (Monsieur Jourdain aus Molières Der Bürger als Edelmann) in Paris.

Die drei Nymphen Najade, Dryade und Echo bedauern Ariadne, die von ihrem geliebten Theseus auf der Insel Naxos verlassen wurde. Untröstlich klagt sie über die Hoffnungslosigkeit ihres Lebens. Sie wartet nur noch auf den Todesboten. Zerbinetta und ihre Gefährten versuchen, Ariadne mit Tanz und Gesang aufzuheitern. Dies jedoch misslingt. Danach versucht Zerbinetta in einem Gespräch unter vier Augen, von Frau zu Frau, Ariadne neuen Lebensmut zu geben (mit einer der spektakulärsten Koloraturarien): Großmächtige Prinzessin. Sie teilt Ariadne ihre Lebensphilosophie – insbesondere ihre Sichtweise über Liebe und Treue – mit: „Kam der neue Gott gegangen, hingegeben war ich stumm“,[3] kann Ariadne jedoch weder aufheitern noch überzeugen. Stumm verzieht sich Ariadne in ihre Höhle. Danach erscheinen wieder Zerbinettas Gefährten. Gekonnt kokettiert sie mit ihnen und verschwindet dann mit ihrem erwählten Harlekin.

Die drei Nymphen bemerken die Ankunft eines Fremden. Es ist der Gott Bacchus, welcher der Macht Circes entkommen konnte und über seinen Sieg über Circe berichtet. Ariadne erwacht aus ihrer leblosen Starre und glaubt beim Anblick Bacchus‘, der Todesbote Hermes sei endlich angekommen. Bacchus wiederum, von der Schönheit Ariadnes fasziniert, glaubt, sie sei eine Zauberin von der Kategorie Circes. Beide überwinden ihre natürliche Scheu und erfahren durch das Wunder der Liebe eine sagenhafte Wandlung. Ariadne erwacht zu neuem Leben, und der Gott Bacchus, der ebenfalls der Liebe abgeschworen hatte, kehrt zu einer neuen Liebe zurück:

„Deiner hab’ ich um alles bedurft! Nun bin ich ein anderer, als ich war, durch deine Schmerzen bin ich reich, nun reg’ ich die Glieder in göttlicher Lust! Und eher sterben die ewigen Sterne, eh’ denn du stürbest aus meinem Arm!“

Zuvor hatte Zerbinetta, auf Bacchus und Ariadne weisend, mit spöttischem Triumph ihr Rondo wiederholt: „Kommt der neue Gott gegangen, hingegeben sind wir stumm!“

Details

Datum:
18. Juli 2019
Zeit:
18:30 - 20:30
Eintritt:
Kostenlos

Veranstaltungsort

Hochschule für Musik Nürnberg
Veilhofstraße 34-40
Nürnberg, 90489
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